Rabensturm (rabensturm) wrote,
Rabensturm
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Barcelona

Barcelona! Wir haben an der Stelle doch alle Freddy Mercury und Montserrat Caballé im Ohr?

Barcelona haben wir schon lange auf unserer Wunschliste, um so mehr haben wir uns auf den tag und den Ausflug gefreut. Wetter war leider nicht mehr ganz so schön wie in Frabkreich, aber davon wollten wir uns nicht die Laune verderben lassen. Als Ausflug hatten Susann und ich un seine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sagrada Familia ausgesucht, Michaela eine andere Stadttour mit dem Park Güell.

Die Sagrada Familia ist vermutlih das berühmteste Gebäude in Barcelona. 1882 wurde der Bau begonnen und ist bis heute noch nicht vollendet. Wie die Führerin so nett sagte: “Wir hatten ein schwieriges letztes Jahrhundert.”

Wenn man die Modelle ansieht, fehlt noch ein ganzes Stück, einige Türme, vor allem der höchste, mit dem die Kirche die höchste der Welt werden soll. 2026 soll nach jetziger Planung alles fertig sein – zum 100. Todestag des Architekten Antoni Gaudi.



Von außen hat man die Kirche gar nicht so richtig insgesamt im Blick – dazu müsste man vermutlich von einem erhöhten Aussichtspukt gucken. Aber auch wenn man direkt davorsteht, ist das Bauwerk sehr beeindruckend. Es ist auch sehr unterschiedlich, je nachdem, von welcher Seite man schaut. Gaudi wollte, dass die einzelnen Seiten im Stil der jeweils modernen Zeit gestaltet werden, nichts sollte veralten und nur der Tradition wegen noch gebaut werden.



Kann man mögen oder auch nicht, den Stil der Figuren, ich fand das alles schon mal sehr spannend. Wirklich atemberaubend ist dann aber der Innenraum:



Alles so hoch und so licht und bunt und so organisch! Alles strebt nacho ben. Die Säulen sind unterschiedlich, sie sind in sich gedreht und wachsen hinauf zum Licht. Das ist schon sehr beeindruckend.



Man kann auch auf den Turm steigen, aber dafür hatten wir mit der Gruppe natürlich keine Zeit. Dafür haben wir viel Wissenswertes über die Kirche und ihre Entstehung erfahren. Wir haben einen Blick auf Gaudis Grab geworfen, wir haben aber auch einfach eine Weile dagesessen und den Raum auf uns wirken lassen. Sehr schön, sehr lohnend, da kann man noch mal in Ruhe Zeit mehr verbringen.

Unsere Stadtrundfahrt ging nun weiter durch Barcelona. Die Stadt machte auf uns einen sehr großzügigen und entspannten Eindruck. Wir haben noch ein paar mehr von Gaudis Werken gesehen, Stadthäuser, mit denen er sich das Geld verdiente, um ehrenamtlich (40 Jahre!) an der Sagrada Familia bauen zu können.

Wir hatten in der Stadt auch noch ein bisschen Freizeit, um auf der Flaniermeile La Rambla flanieren zu können. Da hats leider geregnet, so dass wir lieber in das Getümmel einer Markthalle getaucht sind. Das war auch sehr spannend mit all dem Angebot an Obst und Gemüse und lokalen Genüssen.
Ja, Barcelona bleibt auf unserer Wunschliste. Da kann man gut ein langes Wochenende verbringen, da gibt es sicherlich noch sehr viel mehr zu entdecken. Michaela war auch mit ihrem Ausflug zufrieden und mit den Dingen, die sie besichtigt hat. Merken wir uns vor. ;)

Uns bot Barcelona zum Abschied dann noch mal sonnige Ausblicke auf den Hafen (und lustiges Gabelstaplerballett).



Das war tatsächlich auch schon unser letzter Tag auf dem Schiff. Über Nacht ging es zurück nach Mallorca, von wo am nächsten Tag dann wieder unser Flieger in die Heimat startete. Die Woche ist wie im Flug vergangen. Wir waren auf dem Schiff gut aufgehoben, haben lecker gegessen. Wir haben mal Shuffleboard gespielt, das war lustig, auch wenn ich kein Geschick dazu habe. Und wir haben uns auch einige Shows angeschaut. Kann man alles gut machen – es wird aber dennoch nicht meine einzig favorisierte Art zu Reisen werden. ;) Mal eine Woche gerne, aber ich bleib dann doch lieber Individualreisende. ;)

Stimmung:
abschiedsgestimmt
Tags: reisen
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