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feder

Lucca

Nächster Hafen war Livorno in der Toskana, von wo aus man Ausflüge nach Florenz und/oder Pisa machen konnte. Das war uns alles zu weit, so dass wir uns für einen Halbtagesausflug entschieden haben. Lucca mit Weinprobe.

Lucca ist eine Stadt in der Toskana mit reicher Geschichte. Ursprünglich eine Gründung der Etrusker, bedeutsam unter den Römern, war sie bis in die Renaissance ein eigener kleiner Stadtstaat. Textilgewerbe – vor allem Seidenherstellung – machten die Stadt reich und bedeutend. Dieser Reichtum ist auch heute noch in den prächtigen Bauwerken zu sehen.



Die Kirche San Michele in Foro ist ein Prunkstück aus Marmor, mit verschiedenen Säulen und vielfältigen Reliefs. Wir waren leider nicht drinnen, aber auch von außen war die Kirche sehr hübsch. Beeindruckend auch der Turm und die Stadtmauer.

Ansonsten beherrscht wohl noch der römische Grundriss den Stadtplan. Noch römischer ist der Marktplatz, der sich im Inneren eines ehemaligen Amphitheaters befindet:



Es gibt kleine sympathische Lädchen in den Straßen (und nicht ganz so furchtbar viele Touristen wie in Rom oder Pompeji). Und wir hatten besseres Wetter, das macht natürlich auch gleich einen sympathischeren Eindruck.

Wir sind mit der Stadtführerin durch die Gassen geschlendert. Sie hat uns hübsche Ecken gezeigt und Wissenswertes aus der Geschichte erzählt. Ich hab allerdings nicht wirklich viel davon behalten… es war ja auch nur eine Stippvisite für einen ersten Eindruck.

Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch dieser wunderbare Schokoladenladen am Michaelsplatz, in dem Michaela die glutenfreien Macarons erspäht hatte. Da waren so viele Köstlichkeiten, dass man sich kaum entscheiden konnte. Ich kostete schließlich von den winzigen Eclairs mit köstlicher Füllung, Michaela hatte die Macarons und Schokolade und Susann Espresso. Waren wir alle glücklich. ;)

Nach der Stadtbesichtigung stand noch eine Weinprobe auf dem Plan. Die Fahrt ging zu einem Weingut, in dem uns zunächst Wissenswertes über Wein- und Olivenanbau erzählt wurde.



Dann gab‘s was zu kosten: roten und weißen Wein, Olivenöl, Essig, Käse und Wurst aus der Toskana. Alles sehr lecker (und alle sehr beschwingt). Natürlich gab es auch einen Hofladen, in dem man sich zu annehmbaren Preisen mit den Leckereien versorgen konnte. Ich hab was zum Verschenken mitgenommen und Olivenpaste für mich selbst. Lecker. :)

Auf dem Rückweg war es dann schon dunkel – konnten wir dann direkt zum Abendessen gehen. ;)

Stimmung:
beschwingt
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Comments

Was hat Maria da auf dem Kopf?
Ein Regendach, glaube ich ;)

Mit meinen bescheidenen Kunstkenntnissen hätte ich die Dame aber zu etruskisch für Maria gefunden, aber wer weiß ;)