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feder

Wandertag

Wir hatten die Sehenswürdigkeiten, die uns interessierten, inzwischen alle angeschaut, da blieb noch Zeit für ein bisschen Kür.

Begonnen haben wir den Tag mit einer Wanderung im Dhoon Glen, einem Tal im Osten der Insel, das zum Meer hinabführt. Es geht ziemlich steil abwärts, immer am Wasser entlang. Wunderbare Bäume säumen den Weg, so dass man sich schon ein bisschen wie im Märchenwald fühlen kann. Bäume, Wasser, Wasserfälle.



Aufgrund der anhaltenden Hochsommertemperaturen war das Wasser vermutlich etwas spärlicher als sonst – aber es reichte noch für Wasserfälle.



Zum Meer hin öffnet sich das Dhoon Glen in eine sehr malerische Bucht. Schieferberge umrahmen den Kiesstrand, da kann man Geologie ganz anschaulich studieren.



Der Blick geht Richtung England, aber Manannan hatte wieder seinen Mantel über die Insel gebreitet und den Fernblick verhüllt. Wir konnten sogar den Saum seines Wolkenmantels sehen, der dramatisch in den Klippen hing.



Wir sind auf der anderen Seite der Bucht wieder hinaufgestiegen – im Sonnenschein – mit Blick auf die anbrandenden Wolken. Sehr malerisch. :)

In der Sonne war der Aufstieg dann zwar anstrengend, trotzdem war die Strecke weniger steil, also vermutlich die bessere Wahl, als im Tal selbst wieder hochzuklettern. Insgesamt war es wohl eine Strecke von 5 Meilen, ein gemütlicher Spaziergang und ein wirklich schönes Tal. Märchenwald. :)

Weiter ging es über kleine und winzigkleine Straßen wieder auf die Suche nach alten Steinmonumenten:



Cashtal yn Ard bei Maughold. Eine Grabanlage von etwa 3000 v. Christus.

Auch Maughold haben wir uns angeschaut, weil sie keltische Kreuze in/bei der Kirche haben (und wieder ein Flower Festival).



Nur die Straße zum Leuchtturm haben wir nicht gefunden. Auf Google Map kann ich mir die jetzt ansehen – und wundere mich nicht, dass wir die schmale Einfahrt nicht für voll genommen haben. *g*

Nach all der Natur sollte es dann doch noch was Zivilisierteres sein: wir haben uns auch Ramsey noch angeguckt, den Ort, durch den wir zuvor nur durchgefahren sind. Ramsay machte allerdings einen eher verschlafenen Eindruck. Wir sind lange, lange am Strand entlanggelaufen, haben aber immerhin die Drehbrücke gesehen.



Nach einem Päuschen in unserem Quartier – muss ja nicht immer volles Programm sein – waren wir noch mal in Douglas im British essen. Das war ein WM-Tag, an dem England spielte, so war uns nicht ganz wohl, uns in Zivilisation zu begeben. Aber der Trubel spielte sich vor einzelnen Kneipen ab und konnte das gut umgehen. Wir haben also gut gegessen (für mich gab es noch mal Pie) und wir haben für Sonntag klassischen englischen Afternoon Tea bestellt. *g*

Stimmung:
im Wald
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